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Kuranda: Dorf im Regenwald

Kuranda ist ein sehr kleines Dorf in der Nähe von Cairns und liegt mitten im Regenwald.

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Zunächst haben wir dort einen kleinen Zoo besucht, bei dem man unter anderem Koalas und kleine Krokodile sehen konnte. Wir haben sogar einige Kängurus und Wallabys gefüttert. Als wir in den Käfig kamen, war ein Mädchen gerade dabei ein Känguru zu füttern. Kaum hatte es das Futter gegessen, musste es sich aber übergeben. Netter erster Anblick eines Kängurus!

Wallaby füttern
Wallaby füttern
Känguru füttern
Känguru füttern

Nach dem Zoobesuch ging es zu den Barrons Falls, die sich in einer Schlucht befinden. Als ich am Rand der Schlucht stand war ich echt beeindruckt wie tief und groß sie war! Neben dieser Weite kam ich mir winzig vor!

beeindruckender Anblick!
beeindruckender Anblick!

29. Juli: Wolken sind der neue Fuji!

Seit einigen Tagen sind mein Bruder und ich nun mit meinem Papa unterwegs. Bevor es nach Kobe zu unseren Großeltern geht, werden wir eine Woche lang herum reisen.
Am Mittwoch ging es nach Fujinomiya, einer Stadt direkt am Fuß des Fujis. Da sind wir schon so nah am Fuji und können ihn trotzdem nicht sehen. Dafür jede menge Wolken! Ein Trost waren immerhin zwei schöne Wasserfälle.

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Gestern ging es nach Mitake Shosenkyo, eine von Japans schönsten Schluchten. Dort sind wir mit dem Bus ein Stück den Yasaburoudake-Berg hochgefahren und mit der Seilbahn bis auf die Spitze. Von oben hatte man einen sehr schönen Ausblick auf das umliegende Gebirge. Bei gutem Wetter ist es auch ein idealer Ort um den Fuji zu sehen. Wir durften stattdessen wieder Wolken betrachten. Ich muss mich wohl damit abfinden, dass ich den Fuji diesmal nicht sehen werde…

schöner Blick auf die Umliegende Landschaft
schöner Blick auf die Umliegende Landschaft

In der Gegend gibt es viele Edelsteine und Kristalle, welche am Straßenrand verkauft werden. Ein Verkäufer wollte uns einreden, dass die Steine besondere Energie abgeben, wenn man sie berührt. Um uns zu überzeugen sollte mein Bruder seine linke Hand auf einen Stein legen und mit dem rechten Daumen und Zeigefinger einen Kreis formen. Anschließend hat der Verkäufer versucht die beiden Finger auseinander zu ziehen. Das Gleiche hat er ein zweites Mal gemacht, diesmal ohne dass mein Bruder den Stein berührt hat. Mysteriöserweise ist es dem Verkäufer nicht gelungen die beiden Finger auseinander zu ziehen, als mein Bruder den Stein berührt hat. Das muss wahrlich an der Energie des Steins liegen! Oder?!

ein energiespendender Stein
ein energiespendender Stein

Von der Seilbahnstation aus sind wir runter ins Tal gelaufen. Der Weg führte entlang des Alakawa-Flusses, durch das Gebirge. Es gab immer wieder Hinweise auf besonders geformte Steine im Fluss. Da waren zum Beispiel ein Affe, eine Robbe, Tofustücke (?!) oder ein Kamel. Ich will ja nichts sagen aber bei manchen Figuren brauchte man schon sehr viel Fantasie um sie zu erkennen… An einer Stelle gab es einen großen Stein auf dem ein sehr kleiner ballförmiger Stein lag. Es sah sehr interessant aus. Wie er wohl dort hingekommen ist?

ein kleiner Stein auf einem großen Stein
ein kleiner Stein auf einem großen Stein
Bär-Stein
Bär-Stein
selbst entdeckter Fuji-Stein
selbst entdeckter Fuji-Stein

Am beeindruckendsten fand ich wie groß die Steine im Fluss waren. Sie mussten alle mal von den Felsen oben runtergefallen sein. Eine ziemlich faszinierende Vorstellung. Wie das wohl ausgesehen haben muss…

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Auf dem Weg sind wir an einer kleinen Baustelle vorbeigekommen. Da wurde ernsthaft jemand dafür bezahlt neben der Baustelle zu stehen und auf diese aufmerksam zu machen! Gut, dass der Typ da stand, sonst hätten wir sie so mitten auf der Straße glatt übersehen…