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Whitsundays

Die Whitsundays Inseln gehören für die meisten zum Must-See in Australien. Neben grünen Wäldern gibt es lange weiße Sandstrände mit türkisem glasklaren Wasser!

Whitehaven Beach
Whitehaven Beach

Bei einer Bootstour haben Camille und ich unter anderem den berühmten Whitehaven Strand auf einer der Inseln besucht. Der perfekte Postkarten-Foto-Strand mit weitem schneeweißen Sand und türkisblauem klaren Wasser! Der Sand ist so fein, dass man damit seinen Schmuck polieren kann (und seine Zähne).

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An einer Stelle in der Nähe der Insel konnten wir drei Meeresschildkröten sehen, wie sie zum Luft holen an die Oberfläche kamen! Leider waren wir gerade dabei auf dem Boot Mittag zu essen, sodass ich zu langsam (und zu faul) war um ein Foto zu machen.

Als nächstes ging es zum Schnorcheln in eine Bucht. Dort konnte ich so viele verschiedene Fische sehen, dass ich ohne die Fotos mehr als die Hälfte wieder vergessen hätte! Unter den Fischen war auch der sogenannte Napoleonfisch dabei. Das ist ein großer blauer Fisch (kann bis zu 2m groß werden), den man beim Schnorcheln in Australien gesehen haben muss!

Napoleonfisch
Napoleonfisch
mitten im Fischschwarm!
mitten im Fischschwarm!

Great Barrier Reef

Heute ging es mit einem Boot zum Great Barrier Reef! Zum Glück hatte ich extra ein Medikament gegen Seekrankheit genommen, sodass es mir den ganzen Tag gut ging. Ca. 7 Personen hatten wohl nicht daran gedacht und mussten sich direkt am Anfang der Tour schon übergeben. Was ein Start in den Tag!

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Zu Beginn der Tour war ich etwas aufgeregt. Neben dem Schnorcheln war nämlich auch ein Einführungstauchgang für Anfänger geplant. Da ich sowieso schon Respekt in tiefem Wasser habe, war die Vorstellung 20 Minuten lang ca. 10m unterwasser zu verbringen gleichzeitig aufregend und angsteinflößend.

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Als es dann soweit war, ging es mitsamt Tauchausrüstung ins Wasser. Zunächst wurde ich von einem Taucher entlang eines Seils Stück für Stück nach unten geführt. Je tiefer es wurde desto mehr Panik bekam ich. Als der Taucher mich dann auch noch kurz alleine ließ um Camille zu holen fing ich an zu hyperventilieren. Zum Glück regulierte sich mein Atem relativ schnell wieder und ich fing an den Tauchgang zu genießen! Da es mein erster war, blieb ich die ganze Zeit am Arm eines Tauchers der mich auf der einen Seite und Camille auf der anderen durch die Korallen geführt hat.

blauer Seestern
blauer Seestern

Beim Schnorcheln gab es eine Menge Fische zu sehen! Interessant fand ich die Papageifische mit ihrem lustigen Mund und den verschiedene Farben. Es gab aber auch welche in Leopardenmuster oder einem schillernden türkis und viele mehr!

Papageifisch
Papageifisch
Fisch im Leopardenmuster
Fisch mit Leopardenmuster

Am Ende des Tages war ich auf jeden Fall sehr erschöpft aber glücklich!

Auf der Suche nach Schildkröten

Die Hanauma Bay ist eine Bucht die berühmt ist fürs Schnorcheln. Sie gehört zu einem Naturreservat, weshalb man Eintritt bezahlen muss. Das hält die Touristen aber nicht davon ab in Mengen dort zu erscheinen. Nur als Schüler oder Student mit gültigem Ausweis kann man kostenlos rein. Da mein Bruder einen Ausweis hatte, gab ich mich als seine Mitschülerin aus, die nur ihren Ausweis vergessen hätte. Die Verkäuferin hat es leider nicht so locker genommen und wollte daher genau wissen auf welche Schule und in welche Stufe ich gehe. Mit etwas stotterndem Englisch habe ich ihr die gewünschten Informationen gegeben, sodass sie mich am Ende kostenlos reingelassen hat, wenn auch widerwillig.

Hanauma Bay
Hanauma Bay

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Vom Eingang aus läuft man ca. fünf Minuten bis zur Bucht einen Berg hinunte. Man kann als Alternative auch mit einer Bimmelbahn fahren. Auf dem Hinweg dachte ich mir nur, wie unnötig es doch ist für so eine kurze Strecke! Tja, und wer saß auf dem Rückweg bequem in der Bimmelbahn? 😉

die Bahn für faule
die Bahn für faule

Das Wasser in der Bucht war sehr klar. Mit Taucherbrille und Schnorchel habe ich mich auf die Suche nach Schildkröten gemacht, von denen ich gehört hatte. Leider habe ich keine gesehen. Vielleicht habe ich mich nicht weit genug hinaus getraut. Dafür aber eine Menge Fische: große, kleine, gelb gestreifte, silberne, graue. Es gab Fische die aussahen wie weiße dünne Stöcke. Sie schwebten unbeweglich kurz über dem Boden, sodass ich sie zunächst übersehen habe. Einmal habe ich auch einen ganzen Schwarm von Fischen beobachten können, der direkt vor meiner Nase her geschwommen ist! Ich kam mir vor wie im Aquarium, so nah wie sie waren!

viele Fische aber leider keine Schildkröte
viele Fische aber leider keine Schildkröte
ein bisschen schnorcheln...
ein bisschen schnorcheln…