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Bondi

Bondi ist ein Stadtteil von Sydney und bekannt für seinen berühmten Strand. Daher ist dieser bei gutem Wetter ziemlich voll. Der Strand und das Meer sind ziemlich schön aber dafür dass er so berühmt ist, hatte ich ehrlich gesagt etwas mehr erwartet. Trotzdem war ich schon einige male dort, da er nur 30 Minuten vom Hostel entfernt ist.

Zwischen Bondi und Coogee gibt es den Bondi to Coogee Walk der ca. 2 Stunden lang von einem Strand zu einem anderen führt. Der Walk geht an der Küste entlang und vorbei an mehreren kleinen Stränden und Klippen mit schönen Ausblicken.

Als ich mit zwei Freundinnen den Walk gegangen bin, wurden wir von einem Österreicher angesprochen. Er hatte ein Haus direkt am Walk mit Blick auf das Meer. Spontan lud er uns zu sich und seinem Kumpel auf einen Wein ein. Wir waren erst etwas skeptisch aber beschlossen dann die Einladung anzunehmen, da der Typ nicht sehr gefährlich erschien. So gönnten wir uns einen leckeren und ziemlich teuren Wein, während wir die Sonne hinter dem Meer untergehen sahen. Der Tag hätte schlimmer ausgehen können.

Kleine Pause

Nach Fraser Island ging es über einen kurzen Stop in Rainbow Beach an die sogenannte Sunshine Coast. Genauer gesagt nach Noosa einem kleinen Ferienort am Meer. Nach sechs Wochen herum reisen sehnte ich mich nach einer „Reisepause“ und Noosa schien mir als ein idealer Ort zum bleiben. Außerdem war ich etwas geschockt als ich festgestellt hatte, wieviel Geld ich in den letzten Wochen ausgegeben hatte. So entschied ich mich für eine Weile zu bleiben und nach einem Job zu suchen.
Als wir gerade im Hostel eincheckten, sah ich, dass das Hostel Arbeiter suchte für freie Unterkunft und Essen. Spontan entschied ich mich den Job zu nehmen und konnte schon am nächsten Tag anfangen.

Hostelmitarbeiter aus der ganzen Welt
Hostelmitarbeiter aus der ganzen Welt

Leider wollte Camille weiter nach Brisbane, sodass wir uns nach mehr als fünf Wochen in denen wir 24 Stunden am Tag zusammen verbracht haben trennen mussten. Es war sehr ungewohnt auf einmal wieder alleine zu sein und vor allem traurig, da wir in den vergangenen Wochen ziemlich gute Freundinnen  wurden.

Mein ursprünglicher Plan war es, einen Job in Noosa zu suchen aber da ich schon fünf Stunden pro Tag im Hostel arbeitete war es etwas schwer einen Job für nebenbei zu finden. Ich beschloss daher, einige Wochen in Noosa zu arbeiten und dann nach Brisbane zu gehen, um dort nach einem Job zu suchen.

einer von Noosas vielen schönen Stränden
einer von Noosas vielen schönen Stränden

Ich arbeitete in dem zum Hostel gehörenden Restaurant und war eine von ca. 12 Freiwilligen. Neben der Arbeit ging ich an den Strand, übte Surfen, ging zum nahe gelegenen Nationalpark, ging feiern oder entspannte einfach im Hostel. Mal mit Arbeitern vom Hostel oder mit Leuten die ich im Hostel kennenlernte.

ein bisschen Ruhe genießen abseits vom Trubel im Hostel
ein bisschen Ruhe genießen abseits vom Trubel im Hostel

Noosa war ein sehr schöner Ort mit einem kleinen Zentrum, einem sehr schönen langen Strand, einem Nationalpark in dem man Koalas, Wale, Delfine und Schildkröten sichten konnte und mit super netten Leuten!

Sonnenaufgang im Nationalpark beobachten
Sonnenaufgang im Nationalpark beobachten

Mission Beach

Um die Ostküste Richtung Süden entlang zureisen, haben Camille und ich uns ein Greyhound Hop-on-hop-off Busticket nach Sydney geholt. Damit können wir an allen Stopps zwischen Cairns und Sydney aussteigen und weiterfahren wann wir wollen.

Das erste Ziel nach Cairns war Mission Beach. Das ist ein ziemlich kleiner ruhiger Ferienort am Meer. Die drei Tage dort haben wir hauptsächlich am 14km langen, fast leeren, traumhaften Strand verbracht!

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An einem Abend als wir im Garten saßen und zu Abend aßen kam auf einmal ein Wallaby vorbei gehüpft!

Wallaby zu Besuch!
Wallaby zu Besuch!

In unserem Hostel haben wir ein Mädchen kennengelernt, das zufällig im selben Hostel in Cairns wie wir gewesen ist und auch noch die selben Leute kannte! Da sie den gleichen Bus wie wir gebucht hatte, sind wir zusammen nach Townsville gefahren. Von dort aus haben Camille und ich dann die Fähre nach Magnetic Island genommen.

Great Barrier Reef

Heute ging es mit einem Boot zum Great Barrier Reef! Zum Glück hatte ich extra ein Medikament gegen Seekrankheit genommen, sodass es mir den ganzen Tag gut ging. Ca. 7 Personen hatten wohl nicht daran gedacht und mussten sich direkt am Anfang der Tour schon übergeben. Was ein Start in den Tag!

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Zu Beginn der Tour war ich etwas aufgeregt. Neben dem Schnorcheln war nämlich auch ein Einführungstauchgang für Anfänger geplant. Da ich sowieso schon Respekt in tiefem Wasser habe, war die Vorstellung 20 Minuten lang ca. 10m unterwasser zu verbringen gleichzeitig aufregend und angsteinflößend.

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Als es dann soweit war, ging es mitsamt Tauchausrüstung ins Wasser. Zunächst wurde ich von einem Taucher entlang eines Seils Stück für Stück nach unten geführt. Je tiefer es wurde desto mehr Panik bekam ich. Als der Taucher mich dann auch noch kurz alleine ließ um Camille zu holen fing ich an zu hyperventilieren. Zum Glück regulierte sich mein Atem relativ schnell wieder und ich fing an den Tauchgang zu genießen! Da es mein erster war, blieb ich die ganze Zeit am Arm eines Tauchers der mich auf der einen Seite und Camille auf der anderen durch die Korallen geführt hat.

blauer Seestern
blauer Seestern

Beim Schnorcheln gab es eine Menge Fische zu sehen! Interessant fand ich die Papageifische mit ihrem lustigen Mund und den verschiedene Farben. Es gab aber auch welche in Leopardenmuster oder einem schillernden türkis und viele mehr!

Papageifisch
Papageifisch
Fisch im Leopardenmuster
Fisch mit Leopardenmuster

Am Ende des Tages war ich auf jeden Fall sehr erschöpft aber glücklich!

21. August: Makapuu Lighthouse Trail

Hiken ist auf meiner Reise echt zum Hobby geworden. Während ich in Deutschland nie gehikt bin tue ich es jetzt ständig. Ich kann einfach viel mehr schöne Dinge und Landschaften zu Fuß sehen und tue gleichzeitig noch etwas für meine Fitness und meinen Teint 😉. Wenn dann auch noch nette Leute dabei sind macht es das ganze noch lustiger. Wobei ich es auch manchmal genieße alleine zu hiken und die Ruhe zu genießen.

Der heutige Wanderwege hieß Makapuu Lighthouse Trail, da er an einem Leuchtturm vorbei führt. Der Weg bringt einen auf die Spitze eines kleinen Bergs, von dem man aus einen schöne Aussicht auf einige kleine Inseln im Meer und die umliegenden Berge hat. Man kann in der Ferne auch den Koko Head und den Diamond Head sehen.

nach diesem kleinen Leuchttürmchen ist der ganze Trail benannt
nach diesem kleinen Leuchttürmchen ist der ganze Trail benannt

Zusammen mit Martina, einer kanadischen Arbeiterin auf der Farm, bin ich mit dem Bus zum Trail gefahren. Gerade als ich aussteigen wollte, hat hinter mir plötzlich jemand meinen Namen gerufen. Und wer stand hinter mir? Sara, die vor ein paar Tagen erst die Farm verlassen hatte um nach Waikiki zu gehen. Zufällig war sie genau im gleichen Bus gefahren und wollte wie wir die Wanderung machen! Also ging es zu fünft los, da sie mit zwei Freundinnen aus Lettland unterwegs war. Das nenne ich mal international!

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Die beiden Letten nutzten jeden Aussichtspunkt um gefühlt 1000 Fotos von sich zu schießen in den verschiedensten Posen. Das war schon eine Attraktion für sich!

Das Wetter war ziemlich hawaiianisch. Das heißt, die meiste Zeit war es sonnig aber zwischendrin gab es einige kurze aber starke Regenschauer. Irgendwann habe ich es aufgegeben jedes Mal meine Regenjacke ein- und auszupacken.

von sonnig...
von sonnig…
...zu sehr regnerisch!
…zu sehr regnerisch!

17. August: Spuckende Höhle

Meine Arbeitsschicht begann heute erst um halb zwei, sodass ich Vormittags Zeit hatte. Da Martina, eine Arbeiterin aus Kanada auch erst später arbeiten musste, haben wir zusammen einen Ausflug gemacht.

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Ca. 45 Minuten sind wir bis zu einer Bucht namens Spitting Cave gelaufen. Obwohl es ein sehr ruhiger Tag war, prallten die Wellen so stark gegen die Felsen, dass es nur so schäumte. Als eine sehr große Welle gegen die Felsen krachte, sprühte auf einmal ein Schwall von Wasser zurück ins Meer. Ganz so als hätten die Felsen zurück gespuckt. Noch einige Male konnten wir dieses Naturspiel beobachten, welches wohl verantwortlich war für den Namen Spitting Cave.

spuckend...
spuckend…

Ab und zu nutzen einige Adrenalinjunkies die Felsen um mindestens sechs Meter tief in die tosenden Wellen zu springen. Es ist kein Kinderspiel, weil man schnell von den Wellen gegen die Felsen geworfen wird, während man versuchen muss an ihnen wieder hochzuklettern. Einige unwissende oder unvorsichtige Springer sind daran sogar schon gestorben. Das kann man an den Gedenktafeln auf den Felsen erkennen, die auf die Gefahr der Wellen hinweisen.

Heute waren keine lebensmüden Touristen bei der Bucht. Dafür eine Einheimische, mit der wir kurz ins Gespräch kamen. Sie erzählte uns von einem Mann, der mit seinem Hund auf den Felsen spazieren gegangen war. Unglücklicherweise lief er so nah am Rand entlang, dass eine hohe Welle ihn und den Hund in den Abgrund riss. Spätestens jetzt war ich mir sicher, dass ich hier nicht schwimmen gehen werde!