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Manoa Valley – Mitten im Regenwald

Nachdem ich auf meiner bisherigen Reise schon mehrere Wasserfälle gesehen habe, war der Manoa-Fall ehrlich gesagt nicht so besonders. Es war trotzdem beeindruckend wie groß er wirkte, als ich vor ihm stand. Obwohl er nur sehr schmal ist, kam er mir gewaltig vor, da er von einem hohen Felsen runter fließt.

der Manoa Wasserfall
der Manoa Wasserfall

Besser hat mir jedoch der Weg zum Wasserfall gefallen: ca. eine Stunde durch die schöne unberührte Natur im Regenwald! Abseits der Pfade sieht es so aus, als wäre noch kein Mensch durch den Wald gelaufen. Um einen kleinen Bach wuchsen hohe breite Bäume, an denen sich Kletterpflanzen entlang hangelten. Zwischen dem ganzen Grün der verschiedensten Pflanzen waren ab und zu bunte Blumen zu sehen. Genauso habe ich mir den Regenwald vorgestellt!

unberührte Natur
unberührte Natur

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Überall in Hawaii gibt es eine Baumart mit sehr interessantem Wurzelwerk. Es sind ganz viele Wurzelstränge, die entweder alle irgendwie ineinander verknotet und verschlungen sind oder gerade zum Boden wachsen. Insgesamt sind es so viele, dass der Baumstamm aussieht wie ein Strang aus ganz vielen Seilen. An einer Stelle sah es so aus, als hätte jemand hunderte von Holzsträngen auf einen Haufen geworfen.

das sollen Wurzeln sein?!
das sollen Wurzeln sein?!

Aloha, Hawaii!

Am Sonntag ging es Richtung Hawaii. Genauer gesagt zu der Hauptstadt Honolulu auf der Insel Oahu. Das war wohl der längste Tag meines Lebens mit 36 Stunden! Ich bin am 7. August um 9:00 Uhr morgens zum Flughafen gefahren und bin am 7. August um 9:00 Uhr morgens in Honolulu gelandet. Was die Zeitumstellung eben alles anstellt…

Wir haben nicht mehr den besten Flug abbekommen, da wir ziemlich spät gebucht hatten und im Sommer immer sehr viele Japaner nach Hawaii fliegen. Daher sind wir zunächst nach Shanghai geflogen um dann über Japan hinweg nach Hawaii zu fliegen. Da wir in Shanghai nur wenig Zeit hatten und die Kontrollen sehr lange gedauert haben, war es schon 25 Minuten nach Boardingzeit, als wir endlich damit fertig waren. Als wir dann zum Gate angerannt kamen, haben wir schon unsere Namen rufen hören. Zur Begrüßung wurden wir dann auf chinesisch angemeckert. Zum Glück haben wir es nicht verstanden. Denn, kaum zu glauben, Japanisch und Chinesisch hört sich nicht gleich an!

letzter Blick auf Japan
letzter Blick auf Japan

Nicht nur die Flugstrecke sondern auch die Airline war nicht die beste. Es gab bei unserem Langstreckenflug keine eigenen Bildschirme und das Essen war echt nicht lecker! Ich meine, seit wann schmecken Pilze nach Gummi und Honigmelone nach nichts?! Ich war sehr froh als wir in Honolulu angekommen sind.

erster Tag in Honolulu
erster Tag in Honolulu

Mir fiel sofort auf, wie multikulturell es hier ist. Man sieht überall Menschen aus verschiedenen Ländern und man hört hier alle möglichen Sprachen. Am meisten sind hier wohl Asiaten aber es sind hier auch Amerikaner, Franzosen, Lateinamerikaner und viele mehr. Ob als Reisender oder Einwohner. Kein Wunder dass das hawaiianische Essen von vielen Einflüssen geprägt ist. Überraschenderweise leben hier auch sehr viele Japaner. Daher wurden wir oft in den Geschäften auf japanisch angesprochen. 

So landeten wir doch wieder in einem japanischen Restaurant nach den drei Wochen Japan! 😃