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Kleine Pause

Nach Fraser Island ging es über einen kurzen Stop in Rainbow Beach an die sogenannte Sunshine Coast. Genauer gesagt nach Noosa einem kleinen Ferienort am Meer. Nach sechs Wochen herum reisen sehnte ich mich nach einer „Reisepause“ und Noosa schien mir als ein idealer Ort zum bleiben. Außerdem war ich etwas geschockt als ich festgestellt hatte, wieviel Geld ich in den letzten Wochen ausgegeben hatte. So entschied ich mich für eine Weile zu bleiben und nach einem Job zu suchen.
Als wir gerade im Hostel eincheckten, sah ich, dass das Hostel Arbeiter suchte für freie Unterkunft und Essen. Spontan entschied ich mich den Job zu nehmen und konnte schon am nächsten Tag anfangen.

Hostelmitarbeiter aus der ganzen Welt
Hostelmitarbeiter aus der ganzen Welt

Leider wollte Camille weiter nach Brisbane, sodass wir uns nach mehr als fünf Wochen in denen wir 24 Stunden am Tag zusammen verbracht haben trennen mussten. Es war sehr ungewohnt auf einmal wieder alleine zu sein und vor allem traurig, da wir in den vergangenen Wochen ziemlich gute Freundinnen  wurden.

Mein ursprünglicher Plan war es, einen Job in Noosa zu suchen aber da ich schon fünf Stunden pro Tag im Hostel arbeitete war es etwas schwer einen Job für nebenbei zu finden. Ich beschloss daher, einige Wochen in Noosa zu arbeiten und dann nach Brisbane zu gehen, um dort nach einem Job zu suchen.

einer von Noosas vielen schönen Stränden
einer von Noosas vielen schönen Stränden

Ich arbeitete in dem zum Hostel gehörenden Restaurant und war eine von ca. 12 Freiwilligen. Neben der Arbeit ging ich an den Strand, übte Surfen, ging zum nahe gelegenen Nationalpark, ging feiern oder entspannte einfach im Hostel. Mal mit Arbeitern vom Hostel oder mit Leuten die ich im Hostel kennenlernte.

ein bisschen Ruhe genießen abseits vom Trubel im Hostel
ein bisschen Ruhe genießen abseits vom Trubel im Hostel

Noosa war ein sehr schöner Ort mit einem kleinen Zentrum, einem sehr schönen langen Strand, einem Nationalpark in dem man Koalas, Wale, Delfine und Schildkröten sichten konnte und mit super netten Leuten!

Sonnenaufgang im Nationalpark beobachten
Sonnenaufgang im Nationalpark beobachten

Mission Beach

Um die Ostküste Richtung Süden entlang zureisen, haben Camille und ich uns ein Greyhound Hop-on-hop-off Busticket nach Sydney geholt. Damit können wir an allen Stopps zwischen Cairns und Sydney aussteigen und weiterfahren wann wir wollen.

Das erste Ziel nach Cairns war Mission Beach. Das ist ein ziemlich kleiner ruhiger Ferienort am Meer. Die drei Tage dort haben wir hauptsächlich am 14km langen, fast leeren, traumhaften Strand verbracht!

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An einem Abend als wir im Garten saßen und zu Abend aßen kam auf einmal ein Wallaby vorbei gehüpft!

Wallaby zu Besuch!
Wallaby zu Besuch!

In unserem Hostel haben wir ein Mädchen kennengelernt, das zufällig im selben Hostel in Cairns wie wir gewesen ist und auch noch die selben Leute kannte! Da sie den gleichen Bus wie wir gebucht hatte, sind wir zusammen nach Townsville gefahren. Von dort aus haben Camille und ich dann die Fähre nach Magnetic Island genommen.

Auf der Suche nach Schildkröten

Die Hanauma Bay ist eine Bucht die berühmt ist fürs Schnorcheln. Sie gehört zu einem Naturreservat, weshalb man Eintritt bezahlen muss. Das hält die Touristen aber nicht davon ab in Mengen dort zu erscheinen. Nur als Schüler oder Student mit gültigem Ausweis kann man kostenlos rein. Da mein Bruder einen Ausweis hatte, gab ich mich als seine Mitschülerin aus, die nur ihren Ausweis vergessen hätte. Die Verkäuferin hat es leider nicht so locker genommen und wollte daher genau wissen auf welche Schule und in welche Stufe ich gehe. Mit etwas stotterndem Englisch habe ich ihr die gewünschten Informationen gegeben, sodass sie mich am Ende kostenlos reingelassen hat, wenn auch widerwillig.

Hanauma Bay
Hanauma Bay

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Vom Eingang aus läuft man ca. fünf Minuten bis zur Bucht einen Berg hinunte. Man kann als Alternative auch mit einer Bimmelbahn fahren. Auf dem Hinweg dachte ich mir nur, wie unnötig es doch ist für so eine kurze Strecke! Tja, und wer saß auf dem Rückweg bequem in der Bimmelbahn? 😉

die Bahn für faule
die Bahn für faule

Das Wasser in der Bucht war sehr klar. Mit Taucherbrille und Schnorchel habe ich mich auf die Suche nach Schildkröten gemacht, von denen ich gehört hatte. Leider habe ich keine gesehen. Vielleicht habe ich mich nicht weit genug hinaus getraut. Dafür aber eine Menge Fische: große, kleine, gelb gestreifte, silberne, graue. Es gab Fische die aussahen wie weiße dünne Stöcke. Sie schwebten unbeweglich kurz über dem Boden, sodass ich sie zunächst übersehen habe. Einmal habe ich auch einen ganzen Schwarm von Fischen beobachten können, der direkt vor meiner Nase her geschwommen ist! Ich kam mir vor wie im Aquarium, so nah wie sie waren!

viele Fische aber leider keine Schildkröte
viele Fische aber leider keine Schildkröte
ein bisschen schnorcheln...
ein bisschen schnorcheln…

12. August: Ab in den Norden

Heute ging es raus aus Honolulu an die Nordküste. Da Oahu eine sehr kleine Insel ist, hat es nur ca. eine Stunde gedauert, um die ganze Insel zu durchqueren.

Zunächst ging es zur Waimea Valley. Dort gibt es einen Botanischen Garten mit einem kleinen Wasserfall, wo ich viele exotische Früchte und Pflanzen gesehen habe. Dabei waren z.B. Ingwer, Bananen und verschiedene Hibiscusblumen.

so wachsen Bananen also...
so wachsen Bananen also…
Hibiscus
Hibiscus

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Um ein bisschen zu entspannen, ging es danach ans Meer. Wir mussten nur ein wenig die Straße an der Küste entlang fahren und haben sofort einen Strand gefunden. Er war ziemlich leer, was eine nette Abwechslung zu den vollen Stränden in Waikiki war. Die meiste Zeit habe ich mit Schlafen verbracht, da dieses heiße Wetter echt müde macht!

Strand
Strand

Nur ein paar Minuten entfernt gab es einen weiteren Strand, bei dem eher weniger Menschen aber dafür einige Schildkröten geschwommen sind. Wir haben gleich drei Stück gesehen!

Schildkröte
Schildkröte

Die Schildkröten waren sehr groß und unauffällig. Wenn sie zur Hälfte im Wasser waren, konnte man ihr graues Schild schnell mit den Felsen am Strand verwechseln. Aber anhand der Menschen konnte man gut erkennen, wo sich eine Schildkröte befand. Denn kaum war eine am Strand, sammelte sich schon eine kleine Menschengruppe, um sie zu fotografieren und zu beobachten. Um die Tiere zu schützen, war es uns jedoch nicht erlaubt, näher als 2 Meter heran zu gehen oder sie zu verfolgen.

leicht zu übersehen zwischen den Felsen...
leicht zu übersehen zwischen den Felsen…