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Kuranda: Dorf im Regenwald

Kuranda ist ein sehr kleines Dorf in der Nähe von Cairns und liegt mitten im Regenwald.

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Zunächst haben wir dort einen kleinen Zoo besucht, bei dem man unter anderem Koalas und kleine Krokodile sehen konnte. Wir haben sogar einige Kängurus und Wallabys gefüttert. Als wir in den Käfig kamen, war ein Mädchen gerade dabei ein Känguru zu füttern. Kaum hatte es das Futter gegessen, musste es sich aber übergeben. Netter erster Anblick eines Kängurus!

Wallaby füttern
Wallaby füttern
Känguru füttern
Känguru füttern

Nach dem Zoobesuch ging es zu den Barrons Falls, die sich in einer Schlucht befinden. Als ich am Rand der Schlucht stand war ich echt beeindruckt wie tief und groß sie war! Neben dieser Weite kam ich mir winzig vor!

beeindruckender Anblick!
beeindruckender Anblick!

Auf Wiedersehen Hawaii

Während ich diesen Eintrag schreibe, sitze ich im Honolulu Flughafen und warte auf das Boarding. Die erst halbstündige Verspätung hat sich nun auf zweieinhalb verlängert. Und dafür bin ich heute um 4:00 Uhr morgens aufgestanden?!
Obwohl ein großer tropischer Sturm in Hawaii erwartet wird, sieht das Wetter nach einem perfekten Strandwetter aus. Die Sturmwarnung ist aber nicht der Grund für die Verspätung, sondern irgendein technisches Problem.

Gestern hatte ich einen perfekten letzten Tag in Hawaii! Tagsüber habe ich zum zweiten Mal den Manoa Hike gemacht. Diesmal war  ich unterwegs mit zwei Deutschen, die ich im Hostel kennengelernt hatte. Statt des kurzen Wegs von letztem Mal sind wir einen kleinen Nebenpfad gehikt. Es ging insgesamt ca. 4 Stunden durch sehr matschigen, unebenen, rutschigen Regenwald.

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was für ein Weg...
was für ein Weg…

Zur Belohnung haben wir uns ein Bad im Becken des Manoa Falls gegönnt. Es ist zwar nicht erlaubt aber sehr erfrischend!

Manoa Fall
Manoa Fall

Zum Abschluss meines letzten Tages in Hawaii haben wir uns in China Town etwas zu Essen geholt und uns ans Ufer gesetzt. Während die Sonne unterging und den Himmel und das Meer verfärbte habe ich mein letztes Abendessen in Hawaii genossen!

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12. August: Ab in den Norden

Heute ging es raus aus Honolulu an die Nordküste. Da Oahu eine sehr kleine Insel ist, hat es nur ca. eine Stunde gedauert, um die ganze Insel zu durchqueren.

Zunächst ging es zur Waimea Valley. Dort gibt es einen Botanischen Garten mit einem kleinen Wasserfall, wo ich viele exotische Früchte und Pflanzen gesehen habe. Dabei waren z.B. Ingwer, Bananen und verschiedene Hibiscusblumen.

so wachsen Bananen also...
so wachsen Bananen also…
Hibiscus
Hibiscus

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Um ein bisschen zu entspannen, ging es danach ans Meer. Wir mussten nur ein wenig die Straße an der Küste entlang fahren und haben sofort einen Strand gefunden. Er war ziemlich leer, was eine nette Abwechslung zu den vollen Stränden in Waikiki war. Die meiste Zeit habe ich mit Schlafen verbracht, da dieses heiße Wetter echt müde macht!

Strand
Strand

Nur ein paar Minuten entfernt gab es einen weiteren Strand, bei dem eher weniger Menschen aber dafür einige Schildkröten geschwommen sind. Wir haben gleich drei Stück gesehen!

Schildkröte
Schildkröte

Die Schildkröten waren sehr groß und unauffällig. Wenn sie zur Hälfte im Wasser waren, konnte man ihr graues Schild schnell mit den Felsen am Strand verwechseln. Aber anhand der Menschen konnte man gut erkennen, wo sich eine Schildkröte befand. Denn kaum war eine am Strand, sammelte sich schon eine kleine Menschengruppe, um sie zu fotografieren und zu beobachten. Um die Tiere zu schützen, war es uns jedoch nicht erlaubt, näher als 2 Meter heran zu gehen oder sie zu verfolgen.

leicht zu übersehen zwischen den Felsen...
leicht zu übersehen zwischen den Felsen…

Manoa Valley – Mitten im Regenwald

Nachdem ich auf meiner bisherigen Reise schon mehrere Wasserfälle gesehen habe, war der Manoa-Fall ehrlich gesagt nicht so besonders. Es war trotzdem beeindruckend wie groß er wirkte, als ich vor ihm stand. Obwohl er nur sehr schmal ist, kam er mir gewaltig vor, da er von einem hohen Felsen runter fließt.

der Manoa Wasserfall
der Manoa Wasserfall

Besser hat mir jedoch der Weg zum Wasserfall gefallen: ca. eine Stunde durch die schöne unberührte Natur im Regenwald! Abseits der Pfade sieht es so aus, als wäre noch kein Mensch durch den Wald gelaufen. Um einen kleinen Bach wuchsen hohe breite Bäume, an denen sich Kletterpflanzen entlang hangelten. Zwischen dem ganzen Grün der verschiedensten Pflanzen waren ab und zu bunte Blumen zu sehen. Genauso habe ich mir den Regenwald vorgestellt!

unberührte Natur
unberührte Natur

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Überall in Hawaii gibt es eine Baumart mit sehr interessantem Wurzelwerk. Es sind ganz viele Wurzelstränge, die entweder alle irgendwie ineinander verknotet und verschlungen sind oder gerade zum Boden wachsen. Insgesamt sind es so viele, dass der Baumstamm aussieht wie ein Strang aus ganz vielen Seilen. An einer Stelle sah es so aus, als hätte jemand hunderte von Holzsträngen auf einen Haufen geworfen.

das sollen Wurzeln sein?!
das sollen Wurzeln sein?!

30. Juli: Auf dem Weg der Samurai

Old but gold. Eine passende Bezeichnung für die beiden japanischen Städte Magome und Tsumago. Die meisten Häuser der beiden Städte wurden im 18. Jahrhundert in der Edo-Zeit gebaut. Um ihren alten Flair zu behalten (und Touristen anzulocken) wurden die Häuser restauriert. So kann man durch alte Gassen laufen, die so aussehen wie zu der Zeit der Samurai. Es wurden sogar extra die Strommasten versteckt um die Städte möglichst original aussehen zu lassen. (Normalerweise sieht man sie überall in den Städten.)

Es sieht echt sehr schön aus und man kann förmlich die Samurai und Fürsten durch die Straßen laufen sehen.

Tsumago
Tsumago

Die beiden Städte liegen auf dem Nakasendo, ein Weg der früher zum Sitz des obersten Generals (Shogun) führte. Wir sind einen Teil dieses Wegs gelaufen. Er führt durch alte Städte, Reisfelder und Wälder. Auch zwei Wasserfälle liegen auf dem Weg. In regelmäßigen Abständen gab es kleine Glocken am Wegesrand, mit der Warnung vor Bären. Ich hätte echt gerne welche in freier Natur gesehen!
Zwischendrin gab es eine kleine Raststätte bei der man kostenlos Tee bekommen hat. Der freiwillige Arbeiter dort hat uns erzählt, dass es neuerdings Bärenangriffe auf Menschen gab, bei denen letztere gegessen wurden! Von da an wollte ich dann keine Bären mehr sehen und habe dann doch immer schön laut die Klingel geklingelt.

Bärenklingel
Bärenklingel

29. Juli: Wolken sind der neue Fuji!

Seit einigen Tagen sind mein Bruder und ich nun mit meinem Papa unterwegs. Bevor es nach Kobe zu unseren Großeltern geht, werden wir eine Woche lang herum reisen.
Am Mittwoch ging es nach Fujinomiya, einer Stadt direkt am Fuß des Fujis. Da sind wir schon so nah am Fuji und können ihn trotzdem nicht sehen. Dafür jede menge Wolken! Ein Trost waren immerhin zwei schöne Wasserfälle.

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Gestern ging es nach Mitake Shosenkyo, eine von Japans schönsten Schluchten. Dort sind wir mit dem Bus ein Stück den Yasaburoudake-Berg hochgefahren und mit der Seilbahn bis auf die Spitze. Von oben hatte man einen sehr schönen Ausblick auf das umliegende Gebirge. Bei gutem Wetter ist es auch ein idealer Ort um den Fuji zu sehen. Wir durften stattdessen wieder Wolken betrachten. Ich muss mich wohl damit abfinden, dass ich den Fuji diesmal nicht sehen werde…

schöner Blick auf die Umliegende Landschaft
schöner Blick auf die Umliegende Landschaft

In der Gegend gibt es viele Edelsteine und Kristalle, welche am Straßenrand verkauft werden. Ein Verkäufer wollte uns einreden, dass die Steine besondere Energie abgeben, wenn man sie berührt. Um uns zu überzeugen sollte mein Bruder seine linke Hand auf einen Stein legen und mit dem rechten Daumen und Zeigefinger einen Kreis formen. Anschließend hat der Verkäufer versucht die beiden Finger auseinander zu ziehen. Das Gleiche hat er ein zweites Mal gemacht, diesmal ohne dass mein Bruder den Stein berührt hat. Mysteriöserweise ist es dem Verkäufer nicht gelungen die beiden Finger auseinander zu ziehen, als mein Bruder den Stein berührt hat. Das muss wahrlich an der Energie des Steins liegen! Oder?!

ein energiespendender Stein
ein energiespendender Stein

Von der Seilbahnstation aus sind wir runter ins Tal gelaufen. Der Weg führte entlang des Alakawa-Flusses, durch das Gebirge. Es gab immer wieder Hinweise auf besonders geformte Steine im Fluss. Da waren zum Beispiel ein Affe, eine Robbe, Tofustücke (?!) oder ein Kamel. Ich will ja nichts sagen aber bei manchen Figuren brauchte man schon sehr viel Fantasie um sie zu erkennen… An einer Stelle gab es einen großen Stein auf dem ein sehr kleiner ballförmiger Stein lag. Es sah sehr interessant aus. Wie er wohl dort hingekommen ist?

ein kleiner Stein auf einem großen Stein
ein kleiner Stein auf einem großen Stein
Bär-Stein
Bär-Stein
selbst entdeckter Fuji-Stein
selbst entdeckter Fuji-Stein

Am beeindruckendsten fand ich wie groß die Steine im Fluss waren. Sie mussten alle mal von den Felsen oben runtergefallen sein. Eine ziemlich faszinierende Vorstellung. Wie das wohl ausgesehen haben muss…

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Auf dem Weg sind wir an einer kleinen Baustelle vorbeigekommen. Da wurde ernsthaft jemand dafür bezahlt neben der Baustelle zu stehen und auf diese aufmerksam zu machen! Gut, dass der Typ da stand, sonst hätten wir sie so mitten auf der Straße glatt übersehen…